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Sonnenhut – Echinacea purpurea

von Kirsten Rowlin
Echinacea purpurea

Weitere Namen: Igelkopf, Kegelblume, Purpursonnenhut

Der wissenschaftliche Name des Sonnenhutes „Echinacea“ stammt vom Griechischen „echinos“ = Igel ab.

Bereits die Ureinwohner Nordamerikas verwendeten den Purpursonnenhut erfolgreich als Heilpflanze bei Atemwegserkrankungen, Schlangenbissen und anderen Wunden.

Egal, ob purpur- oder weißblühend, der Sonnenhut hat die gleiche medizinische Wirkung. Allerdings wird mittlerweile der Arznei-Sonnenhut (Echinacea pallida) am häufigsten zur Arzneimittelherstellung verwendet, da er von den Echinacea-Pflanzen den höchsten Gehalt des Immunstimulans Echinacin enthält.

Pflanzenhöhe: ca. 80 cm bis 100 cm

Blütenfarbe: purpurrot, rosa oder weiß

Blütezeit: Juli bis September

Standort: sonnig bis halbschattig

Bodenart: normal durchlässig, frisch

Verwendung: Heilpflanze in der Naturheilkunde, Beetpflanze, Schnittpflanze, Bienenweide, Bauerngartenstaude

Eigenschaften: mehrjährig, winterhart

Naturheilkunde: Zur Stärkung der körpereigenen Abwehr bei Erkältungskrankheiten und zur unterstützenden Behandlung von Infekten der ableitenden Harnwege wird aus der Wurzel und dem Kraut ein Frischpflanzenpresssaft gewonnen.

VORSICHT: Nicht anwenden sollte man Echinacea-Präperate bei schweren chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, AIDS oder HIV-Infektionen!

Inhaltsstoffe: Echinacin, ätherisches Öl, Harze, Bitterstoffe, Phytosterine, Inulin, Polysaccharide und das bakteriostatische Echinacosid

Echinacea purpureaEchinacea purpurea

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