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Pimpinelle – Sanguisorba minor

von Kirsten Rowlin
Sanguisorba minor

Weitere Namen: Kleiner Wiesenknopf, Bibernelle, Blutskraut, Kölbelskraut, Schneiderknopf, Trommelschlegel, Schlotfeger, Blutströpfli

Der Begriff „Sanguisorba“ kommt von „sanguis“ = „Blut“ und „sorbere“ = „aufsaugen“, was auf die frühere Nutzung der Pflanze zum Stillen von Blutungen hinweist. Tatsächlich wirken die Gerbstoffe zusammenziehend und können die Wundheilung unterstützend.
Attilas Sohn, der König Csaba, soll laut einer Sage mit dem Kraut sogar seine gefallenen Hunnen wieder zum Leben erweckt haben.

Pflanzenhöhe: bis 40 cm

Blütenfarbe: bräunlich-grünlich-rötlich

Blütezeit: Mai – August

Standort: sonnig – halbschattig

Bodenart: normal durchlässig, trocken

Verwendung: Küchenkraut (Blätter zu Fleisch, Fisch, Salat, Quark, Eiern, „Grüner Soße“, Kräutersuppen, Gemüse, Tomaten), Heilkraut in der Naturheilkunde

Eigenschaften: winterhart, mehrjährig

Naturheilkunde: Wurzeln und Kraut sollen blutstillend wirken; Kauen der Blätter die Verdauung unterstützen; mit einem Aufguss aus der ganzen Pflanze werden Hämorrhoiden und Diarrhöe behandelt; soll appetitanregend sein und als Tee bei Magenbeschwerden und Übelkeit helfen.

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykosid Sanguinarin, Flavonoide

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